Nichtärztliche Praxisassistenten in Haus- und Facharztpraxen

Haus- und Facharztpraxen können nichtärztliche Praxis- assistenten beschäftigen, die sie bei der Betreuung ihrer Patienten unterstützen – zum Beispiel bei Haus- und Pflegeheimbesuchen. Insbesondere in unterversorgten Gebieten und in Landarztpraxen werden diese häufig eingesetzt.
Gerade jetzt in der Zeit der Corona-Pandemie wird auf diese Lösung aktiv zugegriffen. Die technische Unterstützung durch die Telemedizin hilft in idealer Weise dabei in der Diagnostik und als Ersatz für ärztliche Hausbesuche. Praxisassistenten kommen vor allem in Hausarztpraxen zum Einsatz, die viele Patienten betreuen. Hausärzte, die die Leistungen abrechnen wollen, müssen deshalb bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
Sie erhalten eine Genehmigung ihrer KV, wenn sie:
- einen nichtärztlichen Praxisassistenten mit der Qualifikation (gemäß Anlage 8 Bundesmantelvertrag-Ärzte- / „Delegations-Vereinbarung“) für mindestens 20 Wochenstunden in der Praxis beschäftigen,
- in den letzten vier Quartalen durchschnittlich mindestens 700 Fälle je Hausarzt (mit voller Zulassung) und Quartal behandelt haben.
Hausärzte, die einen nichtärztlichen Praxisassistenten beschäftigen, erhalten eine Förderung von bis zu 2.536_EUR im Quartal (Strukturzuschlag). Außerdem werden die Haus- und Pflegeheimbesuche durch diesen Mitarbeiter vergütet.
Welche weiteren Kriterien die Ärzte erfüllen müssen, wie die Vergütung geregelt ist und welche Ausbildung der Praxisassistent vorweisen muss, erfahren Sie hier: https://tinyurl.com/y5vnon8u